Der Höhepunkt der HUS-Epidemie 2011 ist möglicherweise überschritten. Das Robert Koch-Institut sieht einen rückläufigen Trend der Fallzahlen an Neuerkrankungen und zeigt sich in seinem heutigen Bulletin vorsichtig optimistisch. 
Deutschlandweit wurden bis zum Dienstag 689 Fälle von Hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) gemeldet, 18 Patienten verstarben. Außerdem wurden weitere 1959 EHEC-Infektionen mit dem pathogenen Stamm E. coli O104:H4 gemeldet, von denen weitere 6 Patienten verstarben.
Der Schwerpunkt der Epidemie liegt in Norddeutschland: Etwa 75 Prozent der Fälle traten in den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen auf, jedoch sind sämtliche Bundesländer mit unterschiedlichen Fallzahlen betroffen.